Maltzan-Grab und Schwarzes Tor im Schlosspark Milicz
Milicz
Versteckte Ecken des Schlossparks Milicz: das Grab von Graf Andreas von Maltzan und Frau sowie das Schwarze Tor aus Raseneisenstein.
Über den Ort
Die Familie von Maltzan besaß Milicz (Militsch) laut den Quellen ab 1590; um ihr klassizistisches Schloss entstand ein weitläufiger Landschaftspark im englischen Stil (die Quellen nennen etwa 50 bis 80 ha). In seinem ruhigeren, bewaldeten Teil verstecken sich zwei besondere Orte.
Im Süden des Parks, jenseits der Straße nach Sułów, stehen die Reste des Grabes von Graf Andreas von Maltzan und seiner Frau Elisabeth, geb. von der Schulenburg. Es stammt aus den 1930er-Jahren und ist aus Raseneisenstein gebaut – einem örtlichen, rostfarbenen Gestein. Ihre Tochter Maria von Maltzan erwähnt es in ihren Erinnerungen. Am Ende der Aleja Piastów, auf der Westseite des Parks, tauchen die Pfeiler des sogenannten Schwarzen Tors (Czarna Brama) aus dem Wald auf – die frühere Zufahrt zum Gut, ebenfalls aus Raseneisenstein, vermutlich aus dem 18. Jahrhundert. Erhalten sind nur die seitlichen Pfeiler in Form von Pyramidenstümpfen.
Der Park ist ganzjährig und kostenlos zugänglich. Vom Schloss bist du auf Waldwegen etwa eine Viertelstunde unterwegs; zieh bequeme Schuhe an und achte im Herbst auf die alten Eichen und Buchen.
Fotos 3
Foto: Bogomilicz · CC0 (Wikimedia Commons)
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