Fachwerkkirchen in Sułów
Sehenswürdigkeit

Fachwerkkirchen in Sułów

Sułów

Zwei Fachwerkkirchen: St. Peter und Paul (1731–1734) und die achteckige Muttergottes-von-Tschenstochau-Kirche (1765–1767).

Foto: © Sławomir Milejski · CC BY 3.0 (Wikimedia Commons)
Route

Über den Ort

Sułów (Sulau) hat gleich zwei historische Fachwerkkirchen, nur wenige Gehminuten voneinander entfernt. Die Pfarrkirche St. Peter und Paul in der ul. Kościelna wurde 1731–1734 auf Initiative von Joseph von Burghauss und der Gemeinde an der Stelle älterer Kirchen errichtet. Sie hat einen lateinischen Kreuzgrundriss, einen Westturm und eine spätbarocke Ausstattung; auf dem Kirchhof steht ein hölzerner Glockenturm von 1837. Laut Fachliteratur sind hier auch manieristische Emporenbrüstungen von etwa 1595 mit Darstellungen biblischer Heldinnen erhalten.

Die zweite, die Kirche Unserer Lieben Frau von Tschenstochau in der ul. Ogrodowa, entstand 1765–1767 als evangelisches Gotteshaus (manche Quellen nennen 1765–1766). Mit ihrem achteckigen Zentralbau unter hohem Dach mit Laterne gehört sie zu den ungewöhnlichsten Kirchen im Bartschtal.

Durch Sułów führt ein Radweg auf dem Damm der ehemaligen Schmalspurbahn, und auch die niedrigen Häuser am kleinen Markt lohnen einen Blick. Innenräume meist während der Gottesdienste zugänglich; von außen jederzeit.

Fotos 6

Foto: © Sławomir Milejski · CC BY 3.0 (Wikimedia Commons); © Sławomir Milejski · CC BY-SA 4.0 (Wikimedia Commons); Bogomilicz · CC0 (Wikimedia Commons); © Tommy Jantarek · CC BY-SA 4.0 (Wikimedia Commons)

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