Kirche St. Karl Borromäus in Radziądz
Sehenswürdigkeit · Audio-Geschichte

Kirche St. Karl Borromäus in Radziądz

Radziądz

Spätbarockes Kleinod von 1727–1735 mit ovalem Innenraum, gestiftet von der Familie Hatzfeldt – an der Straße Żmigród–Milicz.

Foto: TpRavia · CC0 (Wikimedia Commons)
Route

Über den Ort

Die Kirche St. Karl Borromäus in Radziądz entstand 1727–1735 als Stiftung der Familie Hatzfeldt, der Herren der Herrschaft Trachenberg (Żmigród), für eine neu gegründete katholische Pfarrei. Die Bauarbeiten leitete der Breslauer Baumeister Christoph Hackner, der Entwurf wird Christoph Tausch zugeschrieben. Die Kirche steht mitten im Dorf an der Straße von Żmigród nach Milicz, umgeben von einem stillgelegten Friedhof mit Grabsteinen aus der Vorkriegszeit.

Von außen ein schlichter einschiffiger Bau mit einem in die Fassade eingebundenen Turm und Voluten. Die Überraschung wartet innen: Das rechteckige Schiff ist als Oval mit sich durchdringenden Ellipsen gestaltet – ein raffiniertes Beispiel des Spätbarocks. Im Hauptaltar hängt ein Bild des Kirchenpatrons, auf der Empore über dem Eingang steht die Orgel.

Radziądz liegt am Rand der Teiche des Bartschtals, sodass sich der Besuch gut mit Vogelbeobachtung verbinden lässt. Innenraum meist während der Gottesdienste zugänglich; von außen jederzeit.

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Die Kirche der vier Ovale · 3 min

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Fotos 5

Foto: TpRavia · CC0 (Wikimedia Commons); © Basik07 - Barbara Wrzesińska · CC BY-SA 3.0 pl (Wikimedia Commons); © MOs810 · CC BY-SA 4.0 (Wikimedia Commons); © TpRavia · CC BY-SA 4.0 (Wikimedia Commons)

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