Holzkirche St. Matthias in Trzebicko
Trzebicko
Schindelgedeckte Holzkirche von 1672 mit umlaufenden Lauben – eine der schönsten Holzkirchen Niederschlesiens.
Über den Ort
Die Kirche St. Matthias in Trzebicko gehört zu den interessantesten Holzkirchen Niederschlesiens. Als Baujahr gilt 1672 – überliefert durch eine Inschrift über dem Seiteneingang –, zuvor stand hier bereits eine ältere Kirche. Sie liegt auf einer kleinen Anhöhe, der Weg führt durch ein Tor unter alten Eichen. Seit dem 23. Februar 1959 steht sie im Denkmalregister.
Der Bau ist in Blockbauweise errichtet, einschiffig, mit quadratischem Turm und vollständig mit Holzschindeln gedeckt. Rundherum laufen niedrige Lauben, die sogenannten „soboty“, unter denen früher Gläubige aus entfernten Dörfern auf den Gottesdienst warteten. Innen fallen die manieristische Kanzel, der Hauptaltar von 1678 mit einem Bild der Heiligen Familie und das Wappen-Epitaph für Melchior und Ursula von Gafron auf. Eine Legende verbindet die Anfänge der Kirche mit einer Rast des hl. Adalbert auf dem Weg nach Preußen.
Innenraum meist während der Gottesdienste zugänglich; laut Reiseführern kann man außerhalb der Messen telefonisch mit der Pfarrei einen Besuch vereinbaren. Außenbau und Lauben jederzeit zu sehen.
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Die Glocke, die nie verstummte · 3 min
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Fotos 6
Foto: © Sławomir Milejski · CC BY-SA 4.0 (Wikimedia Commons); © Sławomir Milejski · CC BY 3.0 (Wikimedia Commons); © Merlin · CC BY 2.5 (Wikimedia Commons); © Socjol · CC BY-SA 3.0 (Wikimedia Commons)
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